Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

in diesem Jahr mischen sich die letzten Weihnachtsvorbereitungen mit Trauer, aber auch mit Wut und Fassungslosigkeit über den Terror in Berlin. Zwölf Familien sind zerbrochen und werden nie mehr so sein, wie sie waren. Es hätte jeden von uns treffen können. Ich bin 11 Jahre lang regelmäßig auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gewesen und habe einen Feierabend-Glühwein dort getrunken.

2017 wird es dringend Veränderungen brauchen. Das Staatsversagen auf ganzer Linie kann so nicht weitergehen. Einem Innenminister, der uns verkündet: „Wir werden mit dem Terror leben müssen“ rufen wir entgegen: NEIN! Wir werden den Terror bekämpfen müssen und besiegen. Mit aller Konsequenz. Und wer dazu den Willen nicht hat, der trete ab.

Wir sind dazu angetreten und es wird unsere Aufgabe bleiben, Motor der Veränderung zu sein. Das wird ein hartes Stück Arbeit, aber es führt daran kein Weg vorbei. Versuchen wir also nun, die Weihnachtstage zu nutzen, um etwas zur Ruhe zu kommen und für 2017 wiederaufzutanken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen, daß Sie die Feiertage im Kreise der Familie feiern und Kraft sammeln können. Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.

Gesegnete Weihnacht und glückselig Neujahr!
Ihre
Beatrix von Storch