Der Vorwurf des Rassismus gegen den Komiker und Schauspieler Didi Hallervorden, weil er den U-Bahnhof „Mohrenstraße“ über den U-Bahn-Lautsprecher ankündige, ist absurd. Der Begriff ist in seinem historischen Kontext zu sehen und nicht abfällig oder gar rassistisch gemeint. In diesem Zusammenhang wird auf Heinrich Hoffmanns „Struwwelpeter“ verwiesen, in dem Kinder dazu aufgefordert werden, ein „Mohrenkind“ gleichberechtigt und gut zu behandeln. Da nicht einmal genau geklärt ist, was zur Benennung der „Mohrenstraße“ führte, sind Attacken wie sie von dem Verein „Berlin Postkolonial“ gegen vermeintliche Rassisten geführt werden, eher kontraproduktiv und lassen ein positives Anliegen, nämlich gegen Rassismus vorzugehen, lächerlich erscheinen. Dies betrifft im Übrigen auch die zahlreichen angestrebten
Umbenennungen von Straßen mit Kolonialbezug im Bezirk Mitte.

Pressemitteilung der AfD Fraktion in der BVV Mitte von Berlin
Fraktionsvorsitzender Eckhard Paetz
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Markus Roscher-Meinel
Pressesprecher der AfD Fraktion in der BVV Mitte von Berlin