Berlin, 15.8.2016 – Die Erinnerung an den Bau der Berliner Mauer vor 55 Jahren macht bewusst, dass Demokratie, Freiheitlichkeit und Rechtsstaat auch heute zu verteidigen sind. Am Samstag gedachte der AfD-Vorstand Berlin-Mitte, begleitet durch Abgeordnetenhaus- und BVV-Kandidaten, der Maueropfer mit einer Kranzniederlegung am Denkmal in der Bernauer Straße (Ecke Swinemünder). Der bereits 1982 aufgestellte Findling erinnert an Frauen und Männer, die bereits in den ersten Tagen nach dem Mauerbau bei Fluchtversuchen zu Tode kamen.

„Wo Menschen durch ein totalitäres Regime zu Tode gekommen sind, haben die Nachgeborenen die Verpflichtung, jeglichen Einschränkungen bürgerlicher Freiheit entgegenzutreten“, sagt Beatrix von Storch, AfD-Vorsitzende in Mitte. In diesem Jahr erhielt das Gedenken durch die anstehende Wahl des Abgeordnetenhauses eine besondere Gewichtung. „Die Zeiten, in denen sozialistische Politik, die Menschen mit Meinungsverboten ummauerte, sind vorbei. Eine Rot-Rot-Grüne Koalition sollte sich in einer Stadt, die eine jahrzehntelange Teilung erlebt hat, von selbst verbieten“, sagt Franz Kerker, der im Bezirk Mitte für einen Platz im Abgeordnetenhaus antritt. Weiterhin nahmen die Wahlkreis-Direktkandidaten Beate Prömm, Michael Wehlus, Eckardt Paetz und Martin Kußmann an der Veranstaltung teil.

Wenige Stunden nach der Gedenkveranstaltung wurde das Kranzgebinde der AfD von Unbekannten beschädigt. Die gleichen politischen Kräfte, die zum Unrecht in der DDR beitrugen, führen auch heute wieder Angriffe auf die demokratische Ordnung im vereinten Deutschland.

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